Hendrik Otremba
Info
Hendrik Otremba wurde 1984 im Ruhrgebiet geboren und ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, außerdem arbeitet er als Dozent für Kreatives Schreiben. 2017 ist sein Debütroman "Über uns der Schaum" (Verbrecher Verlag) erschienen, 2019 folgte sein zweiter Roman "Kachelbads Erbe". Sein dritter Roman "Benito" wurde 2022 bei MÄRZ veröffentlicht, wo 2023 auch sein Gedichtband "Wüstungen, Nebel" sowie seine Poetikdozentur "Das dronische Erzählen" folgten. Parallel dazu erschien sein erstes Soloalbum "Riskantes Manöver". Mit der Gruppe Messer hat er bisher sechs Alben herausgebracht, zuletzt 2024 "Kratermusik".
Ende Februar 2026 erscheint sein neuer Roman "Der Gräber" (März Verlag).
DER GRÄBER
Liebe. Unsterblichkeit. Flucht. Weltende: Ein Roman aus der Zukunft über die Gegenwart.
Oswalth Kerzenrauch, genannt "der Gräber", stirbt nicht. Und so überlebt er alle, die er je geliebt hat, auch seine Tochter Luzie, die er bis ins hohe Alter begleitet. Die Wirren des dritten Weltkrieges hat er ebenso durchstanden wie die endgültige Zerstörung der Flora und Fauna. Als die letzten Erdenbewohner den unwirtlichen Planeten in Richtung Nektar II verlassen, bleibt er mit den wenigen Zurückgelassenen in den Ruinen Berlins zurück.
In einer Welt nach der Menschheit entsteht dort in den Trümmern eine widersprüchliche Idylle. Je einsamer er wird, desto mehr verliert er sich in seinen schönsten und in seinen furchtbarsten Erinnerungen. Was aber be deutet das Weltende für einen, der verdammt ist, es zu überdauern?
Hendrik Otrembas vierter Roman erzählt kontrastreich die Geschichte eines einfachen Mannes, der in unserer Epoche geboren und in der Unendlichkeit gestrandet ist. Er weiß von der Liebe zum Leben und zu den Menschen, aber auch vom Schrecken der Zivilisation – und stellt angesichts deren Endes die Frage, was von uns übrig bleibt, wenn niemand mehr da ist, sich an uns zu erinnern.
Zwischen herzerschütternden Erinnerungen an ver gangene Lieben und nervenaufreibenden Schilderungen des politischen, sozialen, ökologischen Untergangs, gelingt Hendrik Otremba Unerhörtes: Er findet eine Sprache für eine Zukunft, die wir nicht einmal denken können, ein Vokabular für das Post-Anthropozän.
Fotos: © Fine Sträter, © Kat Kaufmann, © Max Zerrahn, © Joe Dilworth, © Mirko Borscht
NEWS
Neuer Roman „Der Gräber“
erscheint diese Woche
Ein Roman aus der Zukunft über die Gegenwart: Liebe. Unsterblichkeit. Flucht. Weltende.
Oswalth Kerzenrauch, genannt "der Gräber", stirbt nicht. Und so überlebt er alle, die er je geliebt hat, auch seine Tochter Luzie, die er bis ins hohe Alter begleitet. Die Wirren des dritten Weltkrieges hat er ebenso durchgestanden wie die endgültige Zerstörung der Flora und Fauna. Als die letzten Erdenbewohner den unwirtlichen Planeten in Richtung Nektar II verlassen, bleibt er mit den wenigen Zurückgelassenen in den Ruinen Berlins zurück. In einer Welt nach der Menschheit entsteht dort in den Trümmern eine widersprüchliche Idylle. Je einsamer er wird, desto mehr verliert er sich in seinen schönsten und in seinen furchtbarsten Erinnerungen. Was aber be deutet das Weltende für einen, der verdammt ist, es zu überdauern?
Hendrik Otrembas vierter Roman erzählt kontrastreich die Geschichte eines einfachen Mannes, der in unserer Epoche geboren und in der Unendlichkeit gestrandet ist. Er weiß von der Liebe zum Leben und zu den Menschen, aber auch vom Schrecken der Zivilisation – und stellt angesichts deren Endes die Frage, was von uns übrig bleibt, wenn niemand mehr da ist, sich an uns zu erinnern.
Zwischen herzerschütternden Erinnerungen an vergangene Lieben und nervenaufreibenden Schilderungen des politischen, sozialen, ökologischen Untergangs, gelingt es Otremba eine Sprache zu finden für eine Zukunft, die wir nicht einmal denken können, ein Vokabular für das Post-Anthropozän.
Termine:
Sa. 21.3.26 Leipzig - Buchmesse: Die Unabhängigen (Spätausgabe), Westflügel (19.30 Uhr)
Sa. 21.3.26 Leipzig - Buchmesse: LitPop, Kongresshalle am Zoo (21.30 Uhr)
Mi. 25.3.26 Berlin - tip Berlin Literaturkapelle, Kapelle 99 (18.30 Uhr)
Do. 02.4.26 Hamburg - OHG (20.00 Uhr)
Do. 28.5.26 Nürnberg - Buchhandlung Jakob (18.30 Uhr)
Buch „CAN - Essays zu Werk und Ästhetik“ erscheint am 20. Oktober
Mit seiner Band Messer hat Hendrik Otremba sechs Alben herausgebracht, zuletzt 2024 „Kratermusik“. Im Jahr davor erschien sein erstes Solo-Album „Riskantes Manöver“. Er ist Schriftsteller, Autor, Musiker, Künstler. Sein Romandebüt "Über uns der Schaum“ erschien 2017, "Kachelbads Erbe“ 2019, „Benito" 2022, und sein erster Gedichtband "Wüstungen, Nebel" folgte im Jahr darauf.
Die Kölner Band CAN passt in keine Schublade. Zwischen 1968 und 1979 veröffentlichte sie regelmäßig Alben, die als moderne Klassiker zwischen Pop und Avantgarde gelten und komponierte erfolgreiche Filmmusiken. International hat die Band heute einen legendären Status.
Hendrik Otremba folgt in dem aktuellen Band (Wallstein Verlag) den Spuren der Band und ihrer Protagonisten und beleuchtet deren Werk und Ästhetik in acht Essays. Er hatte das große Glück, drei Mitglieder von CAN - Damo Suzuki (1950-2024), Holger Czukay (1938-2017) - persönlich zu begegnen und konnte den Gründer der Band, Irmin Schmidt (*1937), für diesen Band ausführlich interviewen.
“RISKANTES MANÖVER” TOUR

Ab August ist Hendrik Otremba mit seinem Soloalbum “Riskantes Manöver” auf Tour:
18.8.23 Bremen, MS Loretta
20.8.23 Hamburg, Kampnagel (Sommerfest)
25.8.23 Stuttgart, Merlin (Klinke Fest)
26.8.23 Duisburg, Platzhirsch Festival
6.9.23 Leipzig, Ilses Erika
7.9.23 Berlin, Schokoladen














